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Sich-selbst-sein in ungeahnter Menschlichkeit

23 Apr 17
brittakanacher
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Ich durfte während eines Seminars die emotionale Erfahrung machen, dass sich Menschen in ihrer Menschlichkeit auf ihre je eigene Art, sehr ähnlich sind. Dabei möchte ich den Begriff „Menschlichkeit“ hier in einer ganz anderen Art und Weise verwenden. Menschlichkeit im weitesten Sinne bezeichnet „jedes empirisch beobachtbare oder mögliche Verhalten von Menschen“ (siehe Wikipedia). Dem gegenüber bezeichnet Menschlichkeit im engeren Verständnis meist Vorstellungen, wie ein Mensch sein soll oder seiner wahren Natur oder seiner idealen Bestimmung nach sein soll. Unter Menschlichkeit wird definiert, was richtig oder gut ist. Doch die jeweilige Definition bezieht sich dann meist auf eine spezifische Weltanschauung und ist somit nicht auf die Menschheit als Ganzes zu übertragen.

Was ich im Rahmen des Seminars für mich – und ich betone, für mich – meine erkannt zu haben, ist eine tiefer liegende Menschlichkeit. Alle Menschen werden mit unterschiedlichsten Anlagen und Fähigkeiten geboren. Sie wachsen in unterschiedlichsten Bedingungen auf und machen höchst unterschiedlichste Erfahrungen. Letztlich entwickeln sich völlig individuelle Persönlichkeiten.

Dennoch: ganz gleich, welche Voraussetzungen jemand mitbringt und unter welchen Bedingungen jemand geboren und aufgewachsen ist, die entstandene Persönlichkeit existiert in einem inneren emotionalen Spannungsfeld – und dies existiert in allen Menschen.

Für dieses Spannungsfeld möchte ich als Bild einer Klangschale benutzen. In jedem Menschen existiert diese Klangschale. Je nachdem, welche Spannungen im persönlichen Spannungsfeld existieren, verändert sich der wahrnehmbare Ton. Das klingt jetzt irgendwie esoterisch, ist es aber nicht. Wenn ich gerade mit inneren Spannungen zu tun habe, wenn ich mich traurig, wütend, ängstlich, schuldig oder freudig fühle, dann spiegelt sich dies auch im Klang meiner Stimme wieder. Stimmungen haben auch etwas mit Stimme zu tun. Ob mein Spannungsfeld ausgewogen bzw. in Balance ist, oder ob es nicht im Gleichgewicht ist, beeinflusst meine Stimmung und damit meine Stimme. Dabei führen in der Klangschale nicht ausschließlich die aktuellen Gefühle zu Klängen. Vielmehr klingt die Schale auch dann, wenn aktuelle Ereignisse einen Wiederhall in den Spannungsbögen oder auch nur in einem Spannungsbogen erzeugen.

Das Spannungsfeld der Menschlichkeit, wie ich es formulieren möchte, besteht aus fünf Spannungsbögen, die sich zwischen folgenden menschlichen Bedürfnissen und der Verletzlichkeit, die sich aus diesen Bedürfnissen ergeben, spannen:

Bedürfnisse Verletzlichkeit durch die Bedürfnisse
Anerkennung/Liebe Ablehnung/Liebesentzug
Weiterentwicklung Entwicklungsbeschränkung
Freiheit Freiheitsbeschränkung
Körperliche Unversehrtheit Körperliche Gewalt
Psychische Unversehrtheit Psychische Gewalt

 

Für mich bezeichnet Menschlichkeit folglich das emotionale Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen einer Person und ihrer durch diese Bedürfnisse gegebene Verletzlichkeit. Wie ein Netz wirkt das Spannungsfeld dieser Menschlichkeit im Körper eines Menschen und verbindet diesen mit seinem Verstand/Intellektualität und seiner Emotionalität. Die tragende Säule, die alle Spannungsbögen hält, ist die Selbstkritik. Sie erwächst einerseits aus den Emotionen, die sich aus den einzelnen Spannungsbögen ergeben; andererseits wirkt sie auch auf die Spannungsbögen zurück. Gelingt es, alles in entspannte Balance zu bringen, erwächst ein gesundes Selbstwertgefühl. Gelingt es nicht, ist das Selbstwertgefühl angeschlagen und es entstehen Dissonanzen in der Klangschale.

Es scheint mir, so meine Erfahrungen des GIP-1-Seminars, dass Menschen zu einer besonderen Art von Gemeinschaft in der Lage sind. Dies dann, wenn sie einen Zugang zu ihren Spannungsbögen finden bzw. sich diesen emotional öffnen können. Menschen mit emotionaler Offenheit für ihre eigenen Spannungsbögen, scheinen auch eine Offenheit für die Spannungsbögen bei anderen Menschen zu entwickeln. Es scheint mir wie: „Wenn ich so sein kann, wie ich bin, kann ich dich auch so sein lassen, wie du bist.“ Wenn alle einer Gemeinschaft so denken und, was viel wichtiger erscheint, so fühlen, dann scheint ein Wir-Gefühl möglich, welches sehr verbindend ist. Eine Gemeinschaft auf Basis gegenseitigen Verständnisses für das jeweilige Sich-selbst-sein ist in der Lage alle als wertvollen Bestandteil der Gemeinschaft anzuerkennen und zu integrieren.

Ich kann das GIP-1-Seminar von ganzem Herzen empfehlen – hier geht es zur Info!

 


Sich selbst im Wir neu erleben

23 Apr 17
brittakanacher
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Ich empfand es schon sehr faszinierend, was ich in einer Woche an und in mir entdecken und erleben konnte. Dies zusammen mit mir gänzlich fremden Menschen bzw. vielleicht gerade dadurch. Einerseits war es wie ein eintauchen in eine mir völlig unbekannte Dimension von „Wir als Gemeinschaft“. Andererseits war es wie ein herantasten an geahnte aber weitestgehend unantastbare Dimensionen meiner Persönlichkeit. Letztlich war es, wie ich es für mich formulieren möchte, ein „Sich selbst im Wir neu erleben“.

Ich habe schon öfter Seminare besucht und auch selbst schon einige geleitet. Dabei habe ich auch schon erlebt, wie Teilnehmende sich zu einer Gemeinschaft fanden und am Ende traurig waren, sich voneinander verabschieden zu müssen. Dennoch war die Offenheit und Nähe, die während der GIP-1-Seminartage und dem anschließenden Wir-Prozess in „Schloss Tempelhof“ entstanden, von besonderer Qualität.

Zwanzig Menschen, die sich überhaupt nicht kannten, überließen sich ab Montag 15 Uhr einem Gemeinschafts-Intensiv-Prozess (GIP 1). Dieser fand am Freitag um 13 Uhr sein Ende. Doch das Seminar war noch nicht gänzlich beendet. Am Freitagabend begann mit zehn weiteren Teilnehmenden die Phase des Wir-Prozesses. Ein interessanter „Bruch“, der durch zehn hinzugekommenen fremden Personen zu weiteren erstaunlichen Einsichten führte.

Zumindest was mich betrifft, meine ich, in diesen Tagen etwas Wesentliches emotional verstanden zu haben. Ich möchte behaupten, ich habe etwas „verfühlt“. Das Wort „verstanden“ bezieht sich auf den Verstand. Mit dem Wort „verfühlt“ möchte ich darauf hinweisen, dass  während des Seminars, im Wesentlichen nicht mein Verstand angesprochen und angeregt wurde. Vielmehr wurde mein analytisches Denken eher ausgehebelt oder unterlaufen. Meine emotionale Welt, mein emotionales Sein, wurde angeregt und hat reagiert!

So durfte ich die emotionale Erfahrung machen, dass sich Menschen auf einer mir vorher unbekannten Ebene von Menschlichkeit begegnen und so zu einem außerordentlichen gemeinsamen Miteinander finden können. Dabei war das gemeinsame Miteinander von besonderer harmonischer Qualität, da sich alle in ihrem Sich-selbst-sein begegnen konnten. Da sich alle im Sich-Selbst-Sein begegnen konnten, fühlten sich alle wertvoll und angenommen. Zumindest habe ich dies so empfunden! Dies war für mich eine außerordentliche emotionale Erfahrung, die ich sehr wertvoll empfand.  

 Was ich mit der unbekannten Ebene von Menschlichkeit meine, können Sie im Artikel: Sich-selbst-sein in ungeahnter Menschlichkeit nachlesen.

Hier geht es zur GIP-1-Seminarinfo

 


Dein Leben ist ein rohes Ei

Dein Leben ist ein rohes Ei!

17 Feb 17
brittakanacher
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Dein Leben ist ein rohes Ei!

Menschen gehen auf unterschiedlichste Art und Weise mit ihrem Leben um:

  • •Manche denken überhaupt nicht über ihr Leben nach und leben einfach so vor sich hin – das kann gut gehen oder auch nicht!
  • Andere denken unheimlich viel über ihr leben nach – manche davon sind deshalb unheimlich unglücklich, andere finden über das Nachdenken zu ihrem Glück.
  • Manche wollen ihr Lebensglück erzwingen und steigern sich in nahezu grenzenlosen Aktionismus – sie wollen immer mehr erleben oder sie wollen immer mehr Geld anhäufen oder sie wollen immer mehr an ihre Grenzen körperlicher oder spiritueller Art gehen – manche führt das auch wirklich zu Reichtum und/oder körperlicher oder spiritueller Erfahrung, zu geistiger Befriedigung führt es aber in den seltensten Fällen.

Über Kurz oder Lang scheinen sich fast alle Menschen die Frage aller Fragen zu stellen: Wie kann ich mein Leben glücklich leben?

In unzähligen Büchern, auf tausenden von Webseiten, in ebenso vielen Seminaren können Menschen erfahren, wie sie zu ihrem Lebensglück finden sollen. Eine nicht überschaubare Anzahl an Wegen führen zum Glück. Doch nicht jeder Weg ist in gleicher Weise für jeden Menschen geeignet. Jede/r bringt andere Voraussetzungen mit, weshalb sie oder er erst ausprobieren muss, welcher Weg zu ihr oder ihm passt.

Das Gedächtnis erinnert vor allem in Bilder. Aus diesem Grund soll im Folgenden das Leben mit einem Bild verbunden werden. Dabei handelt es sich bei dem Bild um einen Gegenstand den jede/r kennt:

Dein Leben ist ein rohes Ei

Du kannst ES weiß lassen

Du kannst ES bunt anmalen – mit Muster oder ganz chaotisch

  • Du kannst ES traurig betrachten
  • angstvoll beobachten
  • angewidert mustern
  • wütend anstarren
  • schuldig beäugen
  • freudvoll studieren
  • oder liebevoll bewundern
    aber egal wie lange du ES ausschließlich anschaust, das Leben wird Dir sein Innerstes nicht preisgeben

Du kannst ES in die Ecke stellen und nie mehr beachten –
ES wird vor sich hin gammeln und sich durch schrecklichen Gestank bemerkbar machen

Du kannst ES einfach fallen lassen,
aber Du musst dann mit dem Resultat umgehen!

Du kannst ES hart kochen
und weißt dann, was Dich erwartet

Du kannst ES aber auch öffnen –
diverse Zutaten und Gewürze dazu geben – deinem Ideenreichtum sind dabei kaum Grenzen gesetzt –
und dann kannst du ES Häppchen für Häppchen in dich aufnehmen und genießen!

Hier geht es zum Video auf You Tube: Das Leben ist ein rohes Ei!


Männer, passt auf, was Ihr sagt!

13 Jan 17
brittakanacher
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Liebe Männer,

Frauen sind für euch oft Wesen, wie von einem anderen Stern. Allzu oft fühlt Ihr euch unverstanden. Allzu oft fühlt sich Eure Liebste ebenso unverstanden. Dabei wollen viele Frauen (homosexuelle ausgeschlossen) doch nur eins: von einem von euch verstanden und geliebt zu werden!

  • Du hast eine Partnerin und alles läuft super? Dann solltest du die folgende Darlegung lesen und unpassende Antworten auch in Zukunft beflissentlich vermeiden.
  • Du hast eine Partnerin, willst sie behalten, aber irgendwie läuft es nicht rund? Auch dann solltest du alles aufmerksam lesen – vielleicht wird dir ja klar, warum es nicht rund läuft.
  • Du hattest eine Partnerin und fragst dich, warum sie dich verlassen hat? Dann solltest du das folgende aufmerksam lesen  – vielleicht erkennst du einige No-Gos wieder!

Im Folgenden habe ich bewusst provozierend formuliert – deshalb unbedingt die Hinweise an den Feigling, den Liebenden, den Zweifler, den Gedankenlosen und den Verlassenen am Ende des Textes lesen!

  1. Schönheit: Jede Frau möchte sich schön fühlen. Sie will außerdem, dass ihr Partner sie schön findet. Um sich dieser Tatsache zu vergewissern fragt sie: „Findest du mich schön?“. Wenn du deine Partnerin loswerden willst, nutze diese Chance und antworte: „Nee!“ Du kannst noch eins daraufsetzen und fragen: „Findest du dich denn schön?“ Wenn du, weil du nicht als Buhmann dastehen willst, subtiler vorgehen möchtest, antworte: „Schönheit vergeht! Was zählt sind doch die inneren Werte!
  2. Komplimente: Frauen lieben Komplimente! Sie provozieren deshalb oft genug welche. Dies z.B. mit einer Frage wie: „Na, wie sehe ich aus?“ oder „Wie findest du, dass ich aussehe?“ Da kannst du wieder kurzen Prozess machen und antworten: „Na ja, es gibt schönere Frauen!“ Willst du jedoch zurückhaltender vorgehen und dein Gegenüber langsam zermürben, sag besser: „Mm“ Pause. Dann: „Du hast Potential!“
  3. Figur: Fast alle Frauen hadern mit ihrer Figur. Meist wird der oder ein Bauch als Problemzone erachtet. Auf verdeckter Suche nach Beschwichtigung von Seiten des Mannes kommt dann schon mal eine Bemerkung wie: „Irgendwie finde ich schon, dass ich einen Bauch habe.“ Die Chance für eine So-werde-ich-sie-los-Aussage: „Wenn ich 5000 Euro hätte …“ – mehr muss gar nicht gesagt werden!
  4. Haut: Das Gesicht einer Frau ist ihr Aushängeschild. Die Haut ist dabei oft ein ganz eigenes Problemfeld. Wer hier einen wirksamen Los-werde-Akzent setzen möchte, kann folgendes tun: in einem ruhigen Moment der Zweisamkeit streichst du mit den Fingern über ihr Gesicht. Scheinbar zärtlich und versunken blickst du deine „Liebste“ an und sagst: „Ich glaube, du brauchst mal ein Peeling!
  5. Haare: Frauen wollen immer die Haare, die sie selbst nicht haben. Ein guter Ansatzpunkt für eine So-werde-ich-sie-los-Bemerkung. So manche Frau äußert den Wunsch, dass du ihr doch mal über den Kopf bzw. durch das Haar streichelst. Hat sie einen massigen Lockenkopf, dann erwidere diesen Wunsch mit der Bemerkung: „Deine Haare sind doch viel zu lockig. Da bleib ich ja drin hängen.“ Hat die Frau eher feines Haar, dann sag: „Das sind doch keine Haare, das sind Fusseln!“ (Dabei durchs Haar streichen und angewidert schauen verstärkt den Effekt!)
  6. Friseur: Frauen gehen meist oft und viele auch gerne zum Friseur. Kommen sie dann nach Hause oder zu dir, wollen sie natürlich Beachtung für ihre veränderte Haarpracht. Dies vor allem, wenn sie mal mit einer komplett neuen und vielleicht sogar typverändernden Frisur ankommen. In einem solchen Fall musst du gar nichts sagen. Es reicht völlig, nichts zu sagen! Das ist ein absolutes No-Go für Frauen und deshalb ein äußerst wirksames So-werde-ich-sie-los-Instrument.
  7. Was ihr lieb ist: Jede Frau hat Vorlieben: sie geht gerne spazieren, geht gerne shoppen, liest gern, geht gerne reiten oder tanzen. Nutze diese Vorliebe für eine So-werde-ich-sie-los-Situation: mach das, was sie gerne macht, mit ihr. Wenn ihr euch hinterher ins Auto setzt, dann sagst du nicht: „Das war echt schön!“ oder etwas in der Art – sag einfach: „Das muss ich aber nicht immer haben!
  8. Geliebt werden: Jede Frau möchte in ihrer Beziehung vom Partner geliebt werden! Natürlich stellt sie deshalb auch ab und an die Frage: „Liebst du mich?“ Erwartete Antwort: „Ja, wie verrückt!“ Eine super Gelegenheit für eine Vielfalt an So-werde-ich-sie-los-Antworten. Z.B.: „Ja, natürlich“ (in gelangweiltem Tonfall) „Aber Ja doch!“ (in genervtem Tonfall). Noch besser ist es jedoch, das „Ja“ völlig zu umgehen und so etwas zu sagen wie: „Du passt in mein gegenwärtiges Leben.“
  9. Gemeinsame Zukunft: Frauen wollen gerne ihre Beziehung für den Rest des Lebens denken. Ein guter Ansatz für eine So-werde-ich-sie-los-Aussage. Hierfür solltest zu folgendes tun: Wenn ihr mit befreundeten Paaren unterwegs seit, dann erzähl doch dies: „Neulich habe ich ein älteres Paar getroffen. Die waren schon fast Achtzig! Die sind so liebevoll miteinander umgegangen, da konnte ich richtig spüren, dass die sich lieben und füreinander da sind. Die haben mir erzählt, dass sie fast Siebzig waren, als sie zusammen gekommen sind.“ Mach eine kurze Pause und dann sagst du: „Das lässt mich echt hoffen!
  10. Das ultimative Anti-Kompliment: Falls deine Liebst nach der Anwendung von 1-9 noch nicht das Weite gesucht hat, hier noch das ultimative Anti-Kompliment: ihr habt eine schöne Nacht miteinander verbracht, am Morgen noch nett im Bett geplaudert. Wenn sie sich dann auf die Bettkante setzt um aufzustehen, dann bemerke ganz harmlos: „Da fällt mir doch gerade eine Liedzeile von Udo Lindenberg ein. Da heißt es: ‚Dann wacht er morgens auf und Lady Horror liegt an seiner Seite‘.“ Wenn deine „Liebste“ nach dieser Bemerkung nicht wutentbrannt das Weite sucht, hat sie entweder Null Selbstwertgefühl oder ist vor lauter Liebe nicht nur blind sondern auch noch stocktaub! In beiden Fällen erscheint es jedoch angebracht, die Beziehung deinerseits zu beenden – denn eigentlich willst du sie nicht und diese Frau wird nicht von alleine gehen!

Nichts liegt mir – vor allem als Frau – ferner, als Männern in einem Artikel Tipps zu geben, wie sie ihre Partnerin bewusst mit Worten verletzen können! Deshalb hier meine Hinweise:
Hinweis an den Feigling: Wenn du, lieber Leser, deine Beziehung beenden möchtest, dann tue es! Sprich mit deiner Partnerin und beende die „Sache“. Die Strategie, die Partnerin solange mit niederschmetternden Aussagen zu zermürben, bis sie die Beziehung ihrerseits beendet, ist verletzend und feige!

Hinweis an den Liebenden: Nur wenn sich eine Frau unsicher in ihrer Beziehung fühlt, wird sie danach fragen, ob sie schön ist oder ob du sie liebst. Wenn du sie liebst, nimm ihr ihre Unsicherheit. Sag ihr, was sie gerne hören möchte. Sag ihr, wie schön du sie findest. Sag ihr, dass du sie liebst – immer wieder!

Hinweis an den Zweifler: Wenn du dir deiner Liebe zu deiner Partnerin unsicher bist, dann hast du vielleicht Antworten wie in 1-10 in deinen Gedanken. Dann solltest du dringend über deine Beziehung nachdenken – und mit der Frau reden. Irgendetwas stimmt nicht mehr, sonst hättest du nicht solche Gedanken! Immerhin sprichst du solche Sätze nicht aus – sehr löblich! Das spricht für dich!

Hinweis an den Gedankenlosen: Falls du solche Sätze aussprichst, weil sie dir einfach ohne nachzudenken über die Lippen kommen, dann solltest du erst recht über deine Beziehung und die Gefühle zu deiner Partnerin nachdenken! Sätze wie in 1-10 verletzen – und zwar zutiefst! Wenn dir deine Partnerin Probleme macht, dann brauchst du dich nicht wundern!
Nach allem, was ich über das Wirken des Unbewussten im Menschen weis (siehe Veröffentlichung „Glück ist Lebenslust“), tritt in solchen Bemerkungen das zutage, was du unbewusst denkst und fühlst. Auch wenn dein Verstand dir sagt, dass du mit der Frau an deiner Seite zusammen sein willst (und sie trotz der Verletzungen bislang noch nicht gegangen ist) – im tiefsten Innern deines Herzens willst du die Beziehung eigentlich nicht – sonst würdest du nicht solche verletzenden Dinge sagen! Ganz gleich, was dich an deiner Beziehung und/oder an der Frau an deiner Seite festhalten lässt – mit Liebe hat das bestimmt nichts zu tun! Rede mit ihr – vielleicht gibt es eine Lösung. Vielleicht aber auch nicht.

Hinweis an den Verlassenen: Falls du verlassen wurdest und dich zu den Gedankenlosen zählen kannst, dann solltest du für die nächste Beziehung deine Lehren daraus ziehen!

 


Fußball – die letzte Gefühlsbastion

03 Sep 16
brittakanacher
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Warum wird Fußball immer attraktiver?
Warum konnte die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu so einem Sommermärchen werden?
Warum begeistert eine Fußball-Weltmeisterschaft selbst dann die Massen, wenn sie viele hundert Kilometer weit entfernt stattfindet?

Menschen treffen sich zum gemeinsamen Anschauen eines Fußballspiels in Wohnungen, Kneipen und beim Public-Viewing. Gemeinsam Fußball anzuschauen wird dabei zum Gemeinschaftserlebnis. Wobei ein Fußballspiel anzuschauen immer auch ein persönliches Erlebnis ist.

Wann waren Sie zum letzten Mal in einem Fußballstadion? Ich war letztes Jahr seit langer Zeit wieder bei einem Fußballspiel in einem großen Stadion. Schon als ich die letzte Treppenstufe an der Stadion-Empore nahm, wurde ich von diesem Gemeinschaftsgefühl erfasst, das dort herrschte. Es war nahezu überwältigend.

Und dann, wenn alle gemeinsam die Vereinshymne singen – man fühlt sich einfach nicht mehr allein. Man fühlt sich als Teil von etwas ganz Großem – und fühlt sich deshalb selbst großartig. Auch ich fühlte mich ergriffen, integriert in etwas Ergreifendes – obwohl ich gar kein Fan der Mannschaft bin.

Und das Fußballspiel – es bietet einem die ganze Palette möglicher Gefühle:
– da ist die große Freude, wenn ein Tor fällt,
– da ist die Spannung beim Sturm auf das Tor,
– da ist die Hoffnung, es möge doch gelingen,
– und da ist die Enttäuschung, wenn es doch nicht klappt.
– Außerdem kann man sich herrlich aufregen – über misslungene Pässe, schlechte Spielzüge oder was auch immer,
– und wütend sein kann und darf man auch – auf die Gegner und ihre Fans, auf Gegenspieler, die faulen oder einfach ein Gegentor schießen.

Gefühle sind bei einem Fußballspiel allgegenwärtig – sie haben ihre Berechtigung und deshalb können und dürfen sie auch einfach so ausgelebt werden – egal ob alleine zuhause, bei und mit Freunden oder in der Öffentlichkeit beim Public-Viewing in der Kneipe oder auf riesigen Plätzen.

Nach einem gewonnen Spiel reden völlig fremde Menschen miteinander, sind ausgelassen oder fallen sich sogar in die Arme und freuen sich gemeinsam – das Leben kann soo schön und einfach sein – einfach wunderbar!
Der Alltag wird erfolgreich und ohne Schwierigkeiten ausgeblendet, Sorgen und Nöte verschwinden. Das Leben erhält im Augenblick eines laufenden Fußballspiels eine Leichtigkeit, die sonst nicht möglich erscheint – dies, weil sich die Menschen auf etwas spannendes, schönes, ja fast erregendes, konzentrieren.

Sonst möchte oder will man vielleicht so vieles im Leben und das meiste kann man nicht erreichen oder muss täglich darum kämpfen – das Fußballspiel kann man einfach anschauen und die Gefühle, die hoch kochen kann man einfach zulassen!

Ich glaube, dass immer mehr Menschen vom Fußball so begeistert sind, liegt daran, dass die Spiele einem die Möglichkeit geben, Gefühle zu erleben, die sonst im Leben vielfach verdrängt werden – verdrängt werden müssen. Die Fußball-Gefühle wirken wie ein Ventil für aufgestaute Gefühle, die im Alltag keinen Platz mehr haben.

Zitat aus meinem Buch: Glück ist Lebenslust, S. 8: „In der jüngeren Geschichte breitet sich jedoch in den westlich orientierten Gesellschaften seit vielen Jahren ein Lebensgefühl besonderer Art aus: immer mehr Menschen nehmen ihr Leben nur noch als „Da-Sein“ wahr. Es scheint, als haben Menschen, die das eigene Leben als „Nur-noch-da-Sein“ wahrnehmen, ihre Gefühle von Unzufriedenheit oder Unglücklichsein bereits so weit unterdrückt oder verdrängt, dass diese kaum oder gar nicht mehr gefühlt werden können. Doch mit dieser Gefühlsverdrängung werden auch positive Gefühle nahezu unmöglich. Das eigene Leben wird kaum noch erlebt bzw. gefühlt. Das Leben ist folglich beschränkt auf die pure Anwesenheit im Leben, auf das Nur-Da-Sein und irgendwie funktionieren.“

Ich finde, wenn ich Recht habe, dann ist das ein trauriger Zusammenhang, der sich durch die Faszination beim Fußball offenbart und ich wünsche mir von Herzen, dass alle Menschen Freude, Spaß, Zufriedenheit und Glück wieder jeden Tag, in ihrem Alltag, erleben können – und nicht nur bei einem gemeinsamen angeschauten Fußballspiel!

 


Wahrnehmen und für WAHR nehmen

03 Sep 16
brittakanacher
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Wie das Leben für Sie IST
Wie Sie Ihr Leben erleben liegt an Ihnen – es liegt an Ihrer Wahrnehmung!

Ob Sie das Leben ganz in schwarz – oder in weiß – oder in all seinen Farben erleben, ist abhängig von Ihrer Wahrnehmung!

Was Sie riechen, hören, sehen, schmecken oder sinnlich fühlen – nehmen Sie mit Ihren Sinnen wahr. Alles, was Sie wahrnehmen ist im Prinzip aber erst einmal einfach nur eine neutrale Wahrnehmung.
Doch was Sie von den neutralen Wahrnehmungen für Wahr nehmen, hat meist wenig mit der ursprünglichen Wahrnehmung zu tun.

Wie Sie etwas wahrnehmen hat hingegen sehr viel, fast ausschließlich mit Ihrem Leben beziehungsweise mit Ihrem längst vergangenen Leben zu tun!
Ihrem Verstand nicht mehr zugängliche Gedanken, vergangene Erfahrungen und vergessene Einschätzungen steuern Ihre Wahrnehmung!

Warum ist das so?
Weil kein Mensch so rational und vernünftig ist, wie die meisten Menschen glauben.

In der Werbung geht man davon aus, dass eine Kaufentscheidung zu 95 % unbewusst, ohne die Vernunft gefällt wird. Ähnlich verhält es sich mit Ihren Wahrnehmungen. Ob Sie jemanden oder etwas als gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm empfinden, steuert meist nicht Ihre Vernunft sondern Ihre unbewusste Gedanken- und Gefühlswelt.

Sind Sie und der Rest der Menschheit deshalb fremdbestimmt?
Nein! Menschen sind aber weitaus mehr durch Ihre natürlichen Schutz- und Hilfsmechanismen gesteuert, als die meisten Menschen ahnen.
Diese Schutz- und Hilfsmechanismen sind die Intuition, der Instinkt und der Reflex.

Mehr hierzu in meinen Büchern und anderen Videoclips.

Leider erklären nur die wenigsten „Lebenshelfer“, warum eine veränderte Wahrnehmung zu mehr Lebenszufriedenheit führen kann. Das Problem ist sozusagen eine „Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt“: Die eigene Wahrnehmung beeinflusst die eigenen Gefühle und die eigenen Gefühle steuern die eigene Wahrnehmung.

Wo kann dann angesetzt werden, um das eigene Lebensgefühl zu verbessern? Erst einmal sollte anerkannt werden, dass es eine Wechselwirkung von Wahrnehmung und eigener Gefühlswelt gibt. Wenn dann (im nächsten Schritt) verstanden wird, warum dies so ist, eröffnen sich von selbst die Möglichkeiten, die eigene Sicht der Welt und damit letztlich die eigene Gefühlswelt zu verändern (dies wird ausführlich in meinem Buch: „Glück ist Lebenslust“ erläutert.

Hier geht es zum You Tube Video


Das Leben IST (was Sie daraus machen!)

31 Aug 16
brittakanacher
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Hier der Text zum You-tube –Video: Das Leben ist!

„Sie glauben, das Leben ist leidvoll, schmerzhaft, sinnlos, hoffnungslos, voller Gewalt, lieblos, unfair oder ungerecht?

Sie glauben, das Leben ist nur für andere voller Freude, wohltuend, gewaltlos, sinnvoll, hoffnungsfroh,  liebevoll, schön, erfüllend oder gar glücklich?

Doch das Leben ist weder schwarz noch weiß,
weder wohltuend noch leidvoll,
weder freudvoll noch schmerzhaft,
weder sinnvoll noch sinnlos,
weder liebevoll noch lieblos.

Das Leben ist zu jedem Zeitpunkt neutral!
Das Leben geschieht!
Das Leben IST

Was oder wie das Leben für Sie IST– liegt an Ihnen!

Warum das so ist? Das ist ausschließlich dann zu verstehen, wenn Sie erkennen, wie Sie wahrnehmen und was Sie von dem, was Sie wahrnehmen, für WAHR nehmen.

Lernen Sie zu unterscheiden. Unterscheiden Sie zwischen dem, was ist und dem, was Sie mit Ihrer Art der Wahrnehmung daraus machen. Trennen Sie Ihr Für-Wahr-halten von dem, was die Welt zur Wahrnehmung bereit hält. Sie werden staunen, wie schön die Welt und Ihr Leben sein kann.

Mehr hierzu in meinen Büchern und anderen Videoclips.“

Es ist ein großer Schritt das Leben als eine neutrale „Bühne von Werden und Geschehen“ zu bewerten!

Stellen Sie sich vor, Sie sind unausgeschlafen, durch Ihre Arbeit gestresst und mit finanziellen Problemen behaftet und müssen aus irgendeinem Grund in ein Theaterstück, das Sie überhaupt nicht interessant finden. Sicherlich werden Sie schon während des Stückes innerlich Kritikpunkte sammeln und den Moment herbei sehnen, wenn endlich alles vorbei ist.

Nun stellen Sie sich vor: Sie sind ausgeschlafen, gut gelaunt und ausgeglichen und folgen einem Theaterstück, das Sie unbedingt sehen wollten. Es ist geradezu unmöglich, dass Sie dieses Theaterstück als unangenehm, nervig oder schlecht empfinden!

Der Unterschied ist Ihr Wohlwollen mit dem Sie an die „Sache“ heran gegangen sind. Wohlwollen verändert Wahrnehmung und macht Wohlfühlen möglich!

Erfahren Sie mehr über Glück durch Wohlwollen bzw. Wohl-FÜHLEN-wollen in meinem Buch: Glück ist Lebenslust.

Hier geht es zum Video

 

 


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