CO2 – Klimawandel – Menschheit – notwendiger Umweltschutz!

Die potenziellen Veränderungen des Klimas erscheinen so dramatisch, da sich die Zahl der Menschen auf der Erde so drastisch erhöht hat. Auch wenn individuelle Mobilität durch die Globalisierung weltweit unproblematisch geworden ist, so ist die Mobilität nahezu unmöglich geworden, wenn es um Bewohner ganzer Landstriche geht, die im Zuge des Klimawandels unbewohnbar werden.

In dem Fokus Online Artikel: „Es wird wärmer – gut so!“ (vom 29.11.2010 unter https://www.focus.de/wissen/klima/tid-20790/titel-es-wird-waermer-gut-so_aid_576648.html) wird der Geoarchäologe Stefan Kröpelin von der Universität Köln zitiert: „‘Wenn sie (die Klimaerwärmung) weiter fortschreitet, könnte die Sahara in ein paar hundert Jahren wieder ergrünen und so aussehen wie ein kenianischer Nationalpark.‘ Für Hunderte Millionen Anwohner sei das ‚ein absolut positiver Trend‘“. Kann die Menschheit angesichts dieser Aussage riskieren, in den nächsten Jahrzehnten ganze Landstriche untergehen zu lassen, weil in ein paar hundert Jahren in der Sahara wieder neuer Lebensraum gegeben sein wird?

Wenn schon natürliche Klimaveränderungen zu enormen Folgewirkungen führen (siehe: „Die Natur überlebt jeden Klimawandel – der Mensch auch?“ sowie „Klimaveränderungen als Problem der Menschheit?!“), dann sollte die Menschheit darauf achten, diese Klimaveränderungen nicht noch zusätzlich zu verschärfen.  Im bereits genannten Artikel heißt es: „Und so gut wie kein seriöser Wissenschaftler zweifelt mehr am wärmenden Einfluss des menschgemachten Treibhausgases Kohlendioxid, das durch massenhafte Verbrennung von Öl, Gas und Kohle in die Atmosphäre gelangt. Bis Ende des Jahrhunderts dürfte sich die Durchschnittstemperatur um etwa zwei bis vier Grad Celsius erhöhen, so die Prognose des Weltklimarats IPCC.“ Deshalb sollten Greta Thunbergs Worte bei der UN-Klimakonferenz unbedingt Beachtung finden (siehe hierzu: „Zur Diskussion um die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg“)

Auch wenn der CO2-Düngeeffekt (siehe: Klimawandel: Gut für die Natur, schlecht für die Menschheit?) laut Modellrechnungen bis 2050 durch einen weltweiten Anstieg der Getreideernte um drei Prozent eine positive Wirkung haben sollte, so ist zu beachten: „Allerdings mit starken regionalen Unterschieden: Das südliche Afrika wird danach ein Hauptverlierer sein (minus 28 Prozent), Zentralasien der größte Gewinner (plus 19 Prozent).“ Diese regionalen Verwerfungen haben in der globalisierten Welt, weltweite Auswirkungen. Es sollte das Anliegen aller Menschen sein, menschgemachte Klimaveränderungen zu verhindern!

Dabei gilt es zu beachte, dass sich die Menschen beim Thema Klimawandel nicht zu sehr auf das CO2-Thema fokussieren. Dieses Thema ist nur eines von vielen, welche Auswirkungen auf den Klimawandel haben. Zudem ist der Klimawandel nur ein Unterthema des ganzheitlichen Oberthemas Umweltschutz. Notwendiger Umweltschutz betrifft viele Aspekte der Umwelt: Plastik im Meer, Mikroplastik im Essen, Verschmutzung der Gewässer durch Chemikalien, Verseuchung der Böden und des Grundwassers durch Pflanzenschutzmittel und andere Chemikalien usw.

Ich freue mich über jede Aktion:
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