Schmelzen der Eiskappen – Wahrheit oder Lüge?

Immer wieder wird in den Medien auf das Schmelzen der Eiskappen aufmerksam gemacht. Dieses wird als Folge des Klimawandels bezeichnet und dient als Argument für einen notwendigen Wandel zu mehr Klimaschutz. Nun gibt es Befürworter dieser Argumentation als auch entschiedene Gegner.

Im Artikel „Lügen als Geschäftsgrundlage: UNwahrhaftige lassen Meeresspiegel heftig steigen – ZDF lügt mit“ vom 23.09.19, wird z.B. von Lügen gesprochen. Der Artikel bezieht sich auf die Veröffentlichung des ZDF: „UN: Heißeste Fünf-Jahres-Periode-Meeresspiegel steigt im Jahr um vier Millimeter“ (22.09.2019, 18:38 Uhr)“ In diesem Artikel heißt es: „… was auf das beschleunigte Schmelzen der Eiskappen am Nord- und Südpol zurückzuführen sei.“

Auch diese Aussage wird von dem Autor des Artikels „Lügen als Geschäftsmodell“ als Lüge bezeichnet. Er schreibt: „An der derzeitigen Entwicklung ist nichts außergewöhnlich. Die klimatischen Veränderungen sind in keiner Weise außergewöhnlich, und es lässt sich KEINERLEI Indiz dafür finden, dass Emissionen von Treibhausgasen, vor allem CO2-Emissionen für einen Klimawandel verantwortlich wären.“ Als Beleg führt er folgende Grafik an:

Quelle: Toni Heller

Diese Grafik ist dem Bericht: „Observed Climate Variations and Change 7“ entnommen. In diesem Bericht steht unter dieser Grafik: „… Schon seit etwa 1976 hat sich die flächendeckende Ausdehnung des Meereises der nördlichen Hemisphäre über ein konstantes klimatologisches Niveau hinaus verändert aber zwischen 1972-1975 war die Meereisausdehnung jedoch erheblich geringer.

Der Auror des klimawandelkritischen Artikels folgert: „Dasselbe Spiel wird mit dem Eisschild der Arktis und Antarktis betrieben. Auch hier werden Daten, die Anomalien zeigen, die größer als die heutigen sind, schlicht verschwiegen.“ Was schließen ich daraus? Der Autor hat sich einer Meinung angeschlossen, die er nicht überprüft hat. Die Wissenschaftler, die diese Grafik verwendet haben, schließen aus ihr, dass vor 1976 die Meereisausdehnung geringer war als 1976 – seither hat sie sich aber „über ein konstantes klimatologisches Niveau hinaus verändert“!

In der Zusammenfassung ihrer Untersuchung sagen sie:

„***** Es gab eine reale, aber unregelmäßige Zunahme der globalen Oberflächentemperatur seit dem neunzehnten Jahrhundert
***** Es hat im selben Zeitraum einen ausgeprägten, aber unregelmäßigen Rückgang der Mehrzahl der Berggletscher gegeben
***** Die Niederschläge in Afrika südlich der Sahara sind sehr unterschiedlich auf Zeitskalen von Jahrzehnten
*** Der Niederschlag hat in der Sowjetunion in den letzten Jahrzehnten zugenommen
*** Seit den 1950 Jahren hat sich über den USA eine stetige Zunahme der Trübung um einige Prozent ergeben
* Über Australien wurde ein größerer, plötzlicherer, aber weniger sicherer Anstieg von Trübung beobachtet. mm

Wer dennoch am Abschmelzen der Polkappen zweifelt, der schaue doch bitte dieses Video an: Film über die Veränderungen der arktischen Eiskappe

Siehe hierzu auch: Der Meeresspiegel steigt – Lüge oder Wahrheit?
Oder: Extreme Wettersituationen und vermehrte Waldbrände – Wahrheit oder Lüge?
Oder: Der Meeresspiegel steigt – Wahrheit oder Lüge?

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Extreme Wettersituationen und vermehrte Waldbrände – Wahrheit oder Lüge?

Immer wieder wird in den Medien auf Extreme Wettersituationen und vermehrte Waldbrände aufmerksam gemacht. Diese werden als Argumente für einen notwendigen Wandel zu mehr Klimaschutz verwendet. Nun gibt es Befürworter dieser Argumentation als auch entschiedene Gegner.

Im Artikel „Lügen als Geschäftsgrundlage: UNwahrhaftige lassen Meeresspiegel heftig steigen – ZDF lügt mit“ vom 23.09.19, wird z.B. von Lügen gesprochen. Der Artikel bezieht sich auf die Veröffentlichung des ZDF: „UN: Heißeste Fünf-Jahres-Periode-Meeresspiegel steigt im Jahr um vier Millimeter“ (22.09.2019, 18:38 Uhr)“ In diesem Artikel heißt es: „… das führe zu mehr extremen Wettersituationen wie Stürme und Überschwemmungen.“

Im Artikel, welcher die Mehrheit der Veröffentlichungen zum Klimaschutz der Lüge bezichtigen will, heißt es diesbezüglich: „Beginnen wir mit der Entwicklung der Häufigkeit und Schwere von Hurricans und Waldbränden mit Daten für die USA: Weder werden Hurricans häufiger noch nehmen Waldbrände zu. Das Gegenteil ist der Fall.“

Als Beleg wird z.B. diese Grafik angeführt:

Quelle: Whatsupwiththat

Wie in meinen Augen deutlich ersichtlich ist, hat sich die Anzahl der Hurricans mit mehr als 64 Knoten Geschwindigkeit verringert (siehe blaue Linie) – dem gegenüber hat sich die Zahl der Hurricans mit mehr als 96 Knoten erhöht (siehe grüne Linie)! Grob betrachtet hat sich die durchschnittliche Anzahl der „leichteren“ Hurrikans pro Jahr von 52 auf 42 verringert, dafür hat sich diese Zahl für die „schwereren Hurrikans“ erhöht – mit auffälligen Pieks von 1992 bis 1998, von 2002 bis 2008 und 2015 bis 17! Für mich ist diese Grafik ganz und gar kein Beleg, welcher gegen eine Zunahme von Umweltkatastrophen spricht. Schwerere Hurricans führen zu erheblicheren Umweltkatastrophen als leichtere!

 Hinsichtlich der Waldbrände führt der Artikel folgende Grafik an:

Quelle: Whatsupwiththat

Diese Grafik zeigt, dass die Waldbrände in den Jahren zwischen etwa 1931 und 1962 drastisch zurück gegangen sind. Seitdem sind sie im Verhältnis zu 1931 auf relativ niedrigem Niveau geblieben. Dennoch ist deutlich zu sehen, dass sie etwa seit 1988 wieder steigen, seit 1997 sogar deutlich!  

Ich kann anhand dieser Grafiken dem Autor des Artikels, welcher Argumente entkräften möchte, die für die Notwendigkeit des Klimaschutzes sprechen, nicht beipflichten. Er schreibt zwar: „Weder werden Hurricans häufiger noch nehmen Waldbrände zu. Das Gegenteil ist der Fall.“ Doch dies sehe ich anhand der gegebenen Grafiken ganz und gar nicht bestätigt!

Siehe hierzu auch: Der Meeresspiegel steigt – Wahrheit oder Lüge?
Oder: Extreme Wettersituationen und vermehrte Waldbrände – Wahrheit oder Lüge?
Oder: Der Meeresspiegel steigt – Wahrheit oder Lüge?
Oder: Schmelzen der Eiskappen – Lüge oder Wahrheit?

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Der Meeresspiegel steigt – Wahrheit oder Lüge?

Immer wieder wird in den Medien auf das Steigen des Meeresspiegels aufmerksam gemacht. Dabei wird darauf hingewiesen, dass ganze Städte und Landschaften von der Landkarte verschwinden werden. Dies wird als Argument für einen notwendigen Wandel zu notwendigem Klimaschutz verwendet. Nun gibt es Befürworter dieser Argumentation als auch entschiedene Gegner.

Im Artikel „Lügen als Geschäftsgrundlage: UNwahrhaftige lassen Meeresspiegel heftig steigen – ZDF lügt mit“ vom 23.09.19 wird z.B. von Lügen gesprochen. Der Artikel bezieht sich auf die Veröffentlichung des ZDF: „UN: Heißeste Fünf-Jahres-Periode-Meeresspiegel steigt im Jahr um vier Millimeter“ (22.09.2019, 18:38 Uhr)“ In diesem Artikel heißt es: „Unter anderem wegen des steigenden Meeresspiegels plant Indonesien sogar den Umzug seiner Hauptstadt.“

Der Autor des vermeintlichen Aufdeckungsartikels schreibt; „Die Hauptstadt von Indonesien, deren Namen das ZDF verschweigt, weil es seinen Lesern das Nachprüfen nicht zu einfach machen will, ist Jakarta.“ Eine, wie ich meine, sehr unterstellende Formulierung! Dennoch, die Problematik der Stadt wird danach nachvollziehbar dargestellt: „Wie die meisten Städte, die in einer Flussmündung liegen, so ist auch Jakarta auf Sediment gebaut, das als Alluvian Plain, in Deutsch: Schwemmlandebene bezeichnet wird. Die Ebene liegt zumeist über, teilweise aber auch bis zu zwei Metern unter dem Meeresspiegel, was sie nicht nur zu einer sumpfigen Ebene macht, sondern zu einer Ebene, die sehr anfällig für Überschwemmungen ist, eine Anfälligkeit, die durch den jährlichen Monsun und die Tatsache, dass nicht weniger als 13 Flüsse durch Jakarta fließen, noch verstärkt wird.“ Diese Stadt ist also prinzipiell von Überschwemmung bedroht, wobei sie, da sie auf Sediment gebaut ist, immer weiter sinkt.

In dem Artikel wird weiter ausgeführt: „Als Teil der Insel Java trägt Jakarta in besonderer Weise zu einem erheblichen Bevölkerungsdruck auf der Insel bei, ein Umstand, den die Regierung dadurch beseitigen will, dass die Hauptstadt auf die Insel Borneo (Kalimantan) umgezogen werden soll.

Die Ursachen für diesen Umzug sind vielfältig. Zu dem bereits angesprochenen Bevölkerungsdruck kommt, dass die Versorgung der schnell wachsenden Bevölkerung mit Trinkwasser nicht mehr sichergestellt werden kann und sich die Kosten für den Hochwasserschutz bei einer stetig wachsenden Bevölkerung deutlich erhöhen werden, aber nicht, weil durch den Klimawandel der Meeresspiegel steigt, wie gesagt, Teile von Jakarta liegen schon seit Jahrhunderten unter dem Meeresspiegel, nein: Jakarta SINKT. Wie viele Städte, die sich in einem Flussdelta befinden und auf Sediment gebaut sind“

Angesichts dieser Fakten erscheint es wirklich wenig sinnvoll, die Stadt Jakarta als Beispiel für die Bedrohung des Steigenden Wasserspiegels heranzuführen. Dies kann man vielleicht dem ZDF vorwerfen! Dennoch weist das ZDF ja darauf hin, dass nicht allein der Klimawandel für den Umzug der Hauptstadt verantwortlich ist. Es heißt nämlich: „Unter anderem wegen des steigenden Meeresspiegels plant Indonesien sogar den Umzug seiner Hauptstadt.“

Sicherlich, das Heranziehen des Beispiels Jakarta ist eher unglücklich. Kann diese Tatsache jedoch als Argument gegen ein prinzipielles Steigen des Meeresspiegels angeführt werden? Im Artikel heißt es: „Und es gibt auch keine als Folge des menschengemachten Klimawandels steigenden Meeresspiegel.“  – Ich sehe diese Aussage eher kritisch!

 Siehe hierzu: Der Meeresspiegel steigt – Wahrheit oder Lüge?

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