Klimaveränderungen als Problem der Menschheit?!

Klimaveränderungen sind eher kein Problem für die Natur! (siehe: “Klimawandel: „Gut für die Natur, schlecht für die Menschheit?“ sowie „Die Natur überlebt jeden Klimawandel – der Mensch auch?“)  Der Klimawandel ist aber sehr wohl ein Problem für die Menschen innerhalb des ökologischen Gesamtsystems der Erde. Die wenigen Steinzeitmenschen (etwa 5 bis 10 Millionen) konnten dem wachsenden Meeresspiegel ausweichen und sich dennoch weiterentwickeln. Sie erschlossen sich neuen Lebensraum. In der Folgezeit, als es auf der Welt schon weitaus mehr Menschen gab, führten, laut des Artikels, weitaus geringere Klimaveränderungen zu gravierenden gesellschaftlichen Verwerfungen:

  • Das Römischen Reichs entwickelte sich in einer Warmzeit.
  • In der darauffolgenden Kältephase brach die antike Zivilisation zusammen.
  • Vor etwa 1000 Jahren stiegen die Temperaturen wieder deutlich an. In der westlichen Welt waren Ernteerträge hoch, der Lebensstandard dieser Regionen stieg. Ab 982 besiedelten die Wikinger Grönland, welches sie als „Grünland“ bezeichneten.
  • Gegen 1300 sanken die Temperaturen wieder.
  • Um 1500 waren die Temperaturen wieder auf ein Minimum gefallen. Die Wikinger waren gezwungen Grönland zu verlassen. In Europa führten Missernten zu Hungersnöten.
  • Seit dem 18. Jahrhundert steigen die Temperaturen wieder.

Diese Liste habe ich aus dem Fokus Online Artikel: „Es wird wärmer – gut so!“ vom 29.11.2010 unter https://www.focus.de/wissen/klima/tid-20790/titel-es-wird-waermer-gut-so_aid_576648.html zusammengestellt. Wie diese sicherlich nicht vollständige Auflistung verdeutlicht, haben die Klimaschwankungen zu gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen geführt. Die Tragweite ist vor allem deshalb so gravierend, da immer mehr Menschen auf der Welt leben. Lebten zur Steinzeit nur etwa 5 bis 10 Millionen Menschen auf der Erde, so zählte das Römischen Reich allein bereits 57 Millionen Menschen. Um 1500 lebten etwa 80 bis 85 Millionen Einwohner in Europa; um 1700 etwa 110 bis 120 Millionen. Um 1800 waren es bereits etwa 190 Millionen Einwohner. Weltweit ist die Zahl der Menschen inzwischen auf 7,63 Milliarden angestiegen. Dies ist das eigentliche Problem hinter dem Problem des Klimawandels!

Bitte weiterlesen unter: CO2 – Klimawandel – Menschheit – notwendiger Umweltschutz!

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Die Natur überlebt jeden Klimawandel – der Mensch auch?

Prinzipiell scheint der Klimawandel für die Natur eher kein Problem darzustellen (siehe auch Artikel: “Klimawandel: Gut für die Natur, schlecht für die Menschheit?”) Betrachtet man die Entwicklungen der Erde, so wird deutlich, dass die Natur bislang mit allen Klimaveränderungen zurechtgekommen ist. Dies wird auch in dem Artikel, auf den ich mich hier beziehe (siehe Fokus Online Artikel: „Es wird wärmer – gut so!“ vom 29.11.2010 unter https://www.focus.de/wissen/klima/tid-20790/titel-es-wird-waermer-gut-so_aid_576648.html) deutlich. Dort wird genannt:

  • 56 Millionen Jahren gab es eine sehr heiße Phase
  • Auch in der Folgezeit blieben die Temperaturen deutlich höher als heute
  • Vor 2,7 Millionen Jahren bildete sich die permanente Eiskappe in der Nordpolregion
  • Seitdem hat sich bei eher niedrigen Temperaturen ein fortwährender Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten ergeben. Ungefähr alle 100 000 Jahre wurde es relativ schnell um mehrere Grad wärmer, einige tausend Jahre später kühlte es wieder ab.
  • Vor rund 20 000 Jahren gab es eine Eiszeit und Eis bedeckte ganz Nordeuropa.
  • Vor gut 10 000 Jahren erlebten damaligen Steinzeitmenschen durch das Ende dieser Eiszeit einen Klimawandel außerordentlichen Ausmaßes. Durch die gewaltigen Schmelzwassermengen stieg der Meeresspiegel teilweise pro Jahrzehnt um einen halben Meter.
  • Das Weltklima blieb dann seit Beginn der menschlichen Hochkulturen relativ stabil

Die Natur hat all diese Veränderungen überlebt und es sogar geschafft, in allen für Menschen nicht bewohnbaren Gegenden, präsent zu sein. Ob am Nordpol, in der Tundra oder der Savanne, überall leben Lebewesen und Pflanzen, die genau auf diese Lebensbedingungen angepasst sind. Die Natur passt sich allen Veränderungen an. Wie lange sie hierfür braucht, ist für sie eher nicht von Belang. Für die Menschheit, die, auch wenn sie es sich nur selten eingesteht, von der Natur abhängig ist, ist dies aber von großem Belang. Die Menschheit und deren Entwicklung haben im Laufe der Geschichte häufig von Veränderungen des Klimas profitiert – sie haben aber auch gelitten.

Bitte weiterlesen unter: Klimaveränderungen als Problem der Menschheit?!

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Greta Thunbergs Rede vor dem UN-Klimagipfel: wut- oder hasserfüllt?

Greta Thunberg, die junge Klimaschutzaktivistin aus Schweden, hielt eine Rede vor dem UN-Klimagipfel. Diese fand viel Beachtung und wurde bzw. wird viel diskutiert. Dabei wurde ihre Rede in manchen Artikeln als Wutrede bezeichnet.

Mehrmals sagte sie: „How dare you!“ (Wie könnt Ihr es wagen!) – wobei sie diese Worte geradezu wutgeladen auszuspucken schien. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass es wohl auch einige Menschen gibt, die im Zusammenhang mit der Art und Weise, wie sie ihre Rede hielt, sogar davon sprechen, dass sie von Hass erfüllt sei.

Als ich das erste Mal Ausschnitte der Rede im Fernsehen sah, kamen mir sofort Tränen in die Augen. Ich spürte alles andere als Hass – werde in den Worten noch in der Gestik der jungen Frau. Ich spürte Wut, ja verzweifelte Wut. Wut, die sich aus Hilflosigkeit und Ohnmacht ergibt. Ich bin überzeugt, diese Wut ist nie hasserfüllt. Das kann sie gar nicht sein, da das Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht viel zu groß ist. Natürlich schwingt in den Worten: „How dare you!“ (Wie könnt ihr es wagen!) Wut mit. Doch als Greta Thunberg diese Worte das zweite Mal sagt, versagt ihr fast die Stimme und man spürt geradezu ihre Verzweiflung. Dies zeugt nicht gerade von Hass!

Ein hasserfüllter Mensch würde auch nicht sagen: „Denn wenn Sie wirklich verstanden hätten, wie ernst die Lage ist, und sich immer noch weigern, zu handeln, dann wären Sie böse. Und ich weigere mich, das zu glauben.“ Ein hasserfüllter Mensch würde in seiner Enttäuschung daran glauben, dass alle böse wären. Dies würde seinen Hass verstärken.

In ihrer Rede sagt sie: „Wir sind am Anfang eines Massensterbens und Sie reden alle nur über Geld und erzählen Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum. Wie können Sie es wagen?“ – diese Sätze drücken Enttäuschung, ja gar Verzweiflung aus, die ich sehr wohl sehr gut nachvollziehen kann!

Greta Thunberg ist für mich eine mutige und erstaunliche junge Frau und ich hoffe sehr, dass die soziale Bewegung, die von ihr angestoßen wurde, noch mehr Menschen und Ziele erreicht als bisher.

Siehe auch den Artikel: Zur Diskussion um die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg

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